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Grand Alpine Loop (Innsbruck → Dolomiten → Großglockner → Innsbruck)
730 Kilometer, sieben hohe Gebirgspässe, zwei Länder und die beste Woche auf dem Motorrad, die man in den Alpen von einer einzigen Basis aus erleben kann. Von Innsbruck über den Brenner, die Dolomitenpässe Sella, Pordoi und Falzarego nach Cortina und über den Großglockner sowie Kitzbühel zurück. Die komplette Route auf der Karte, GPX fürs Navi und von Motorradfahrern getestete Unterkünfte.
- Distanz
- 733,2 km
- Höchster Punkt
- 2.511 m
- Höhenmeter
- 16.336 m
- Beste Monate
- Jun–Sep
Die Route
Eine Dreitagetour ab Innsbruck: nach Süden über den Brennerpass, durch Sterzing und Bozen nach Gröden und zu den Dolomitenpässen (Sella, Pordoi, Falzarego), hinüber nach Cortina d’Ampezzo, nach Norden über Misurina und Sillian nach Lienz, hinauf über die Großglockner-Hochalpenstraße ins Salzburger Land und schließlich über Zell am See, Kitzbühel und St. Johann zurück nach Innsbruck. Die Pins zeigen motorradfreundliche Unterkünfte, die von anderen Fahrern getestet wurden.
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Funktioniert mit Garmin, TomTom, BMW Navigator, Calimoto, Kurviger, komoot, MyRouteApp. Als Track importieren, um exakt unserer Linie zu folgen. Straßendaten von OpenStreetMap (ODbL), Höhendaten von SRTM.
Track oder Route, so lädst du das in dein GPS
Was du herunterlädst, ist ein GPX Track, eine dichte, auf die Straße gesnappte Spur der exakten Linie mit Höhe an jedem Punkt. Es ist keine GPX Route (eine kurze Liste von Wegpunkten, zwischen denen dein Gerät neu plant). Tracks bewahren unsere Straßenwahl, Routen lassen das Gerät selbst entscheiden und schicken dich schnell auf eine langweilige Autobahn.
So nutzt du es auf deinem Navi:
- BMW Navigator / Garmin Zumo / zumo XT: als Track importieren, dann Convert to Route (oder Trip Planner, neue Tour aus dem Track), wenn du Abbiegehinweise willst. Recalculation ausgeschaltet lassen, damit es auf unserer Linie bleibt.
- TomTom Rider: GPX in MyDrive importieren, es lädt als Track oder Reiseroute. Follow the exact route aktivieren, damit nicht neu geplant wird.
- Calimoto: GPX öffnen und Import as tour wählen, Calimoto folgt der Tracklinie.
- Kurviger / komoot / MyRouteApp: GPX öffnen und Import as track wählen, um die Straßenwahl zu behalten. Import as route nur, wenn die App für dein Motorradprofil neu planen soll.
- Google Maps / Apple Maps: lesen kein GPX. Nutze die Karte auf dieser Seite oder importiere die Datei zuerst in eine GPX fähige App.
Faustregel: fragt dein Gerät "Track oder Route?", wähle Track für unsere exakte Linie, Route nur, wenn das Gerät neu planen soll.
Höhenprofil
Von ~275 m am Fuß bis 2.511 m oben, 16.336 m Gesamtanstieg auf der ganzen Route.
Das ist die Route, um die viele europäische Motorradfahrer ihren gesamten Sommerurlaub planen, und ehrlich gesagt ist sie besser als jede Tour, die sich auf ein einzelnes Land beschränkt. Mindestens drei Übernachtungen sollten es sein - Bozen oder Gröden, Cortina, Zell am See - besser sind jedoch vier oder fünf Tage, denn jeder dieser Pässe belohnt eine entspannte Fahrt und eine Kaffeepause auf der Passhöhe.
Die Reihenfolge ist entscheidend. Wenn du die Runde gegen den Uhrzeigersinn fährst (Innsbruck → Brenner → Dolomiten → Großglockner → Innsbruck), liegen die anspruchsvollen Dolomitenpässe genau in der Mitte der Tour, wenn du deinen Rhythmus gefunden hast. Den Großglockner hebst du dir für die Heimfahrt auf, wenn du bereits weißt, wie sich eine erstklassige Passstraße anfühlt.
Die Strecke im Klartext
Sieben Pässe auf dieser Runde, und jeder einzelne steht auf irgendjemandes Top-10-Liste. Das Dolomiten-Paket - Sellajoch, Pordoi, Falzarego und bei einer kleinen Erweiterung auch Grödner Joch und Giau - ist die höchste Dichte an fantastischen Passstraßen in ganz Europa. Der Großglockner ist Österreichs bestgebaute Alpenstraße. Und der Brenner, auf der alten SS12 statt auf der Autobahn gefahren, ist für sich genommen eine echte Gebirgsstraße.
Der Verkehr ist der einzige Wermutstropfen. Auf der Sella-Ronda ist im Juli und August mächtig was los mit Autos und Reisebussen, und an der Nordzufahrt des Großglockners bildet sich um 10 Uhr morgens schnell eine Schlange. Fahre die Höhepunkte vor 9 Uhr morgens oder nach 17 Uhr nachmittags, um die Kurven weitgehend für dich allein zu haben.
Übernachtungstipps entlang der Route
Das Schema für drei Übernachtungen: Bozen oder Gröden (St. Ulrich) nach Tag eins für einen schnellen Einstieg in die Sella-Pässe am Morgen; Cortina d’Ampezzo nach Tag zwei, sobald Sellajoch, Pordoi und Falzarego absolviert sind; Zell am See nach Tag drei, damit du am nächsten Morgen optimal für den Großglockner von Süd nach Nord aufgestellt bist.
Bei einer Fünf-Tage-Tour bietet sich Corvara (mitten in der Sella-Ronda) nach St. Ulrich an, sowie Kitzbühel oder St. Johann am Ende für einen Ruhetag vor Innsbruck. Beide Orte bieten eine ausgeprägte Motorradkultur und fahrerfreundliche Hotels.
Pässe, Maut und Sperrungen
Der Großglockner ist mautpflichtig (28 € für Motorräder, Bar- oder Kartenzahlung an der Mautstelle, geöffnet Mai–Okt.). Die Sella-Pässe sind gebührenfrei, bieten jedoch an Tankstellen kleine Parkvignetten für den Naturpark, mit denen man auf den Parkbuchten der Passhöhen parken kann - optional, aber nützlich. Am Brenner gibt es parallel zur Autobahn die gebührenfreie alte Straße (SS12); nutze genau diese.
Alle diese Pässe sind hochalpin - ab Juni schneefrei, am besten im Juli und August, kritisch ab Anfang Oktober. Neuschnee kann den Großglockner und die höheren Dolomitenpässe selbst im September über Nacht sperren; informiere dich vor der Fahrt auf grossglockner.at und dolomitisuperski.com.
Was du unterwegs sehen solltest
- Brennerpass (1.370 m) - Der meistbefahrene Alpenpass. Fahre auf der SS12 parallel zur Autobahn - ruhiger, schöner und gebührenfrei.
- Passo Sella / Sellajoch (2.244 m) - Der schönste Pass der Sella-Ronda. Das Langkofel-Massiv ragt direkt über dem Passcafé in den Himmel.
- Passo Pordoi / Pordoijoch (2.239 m) - Lang, übersichtlich und die perfekte Fortsetzung nach dem Sellajoch. Seilbahn auf den Sass Pordoi, wenn du das volle 3.000er-Dolomiten-Panorama suchst.
- Passo Falzarego (2.105 m) - Führt über einige der schönsten Serpentinen der Dolomiten hinunter nach Cortina.
- Cortina d'Ampezzo - Die Hauptstadt der Dolomiten. Übernachtung, Aperitiv in der Fußgängerzone und ein Abendessen zu typischen Wintersportort-Preisen.
- Großglockner Hochtor (2.504 m) - Der Scheitelpunkt der Großglockner-Hochalpenstraße. Detaillierte Infos zum Pass findest du in unserem eigenen Großglockner-Guide.
- Kitzbühel - Wintersportort im Sommergewand mit echter Motorradszene. Guter Kaffee, tolle Strecken und ein idealer Ort für die letzte Übernachtung vor Innsbruck.
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