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Frankreich · Normandie (Calvados / Manche) · Premium Routenguide

Normandie D-Day-Küste - Utah bis Sword

143 Kilometer entlang der gesamten Landungslinie vom 6. Juni 1944 - Utah, Omaha, Gold, Juno, Sword - von Sainte-Mère-Église bis zur Pegasus Bridge auf küstennahen D-Straßen im Bessin. Die komplette Route auf der Karte, GPX-Download für dein Navi und von Motorradfahrern geprüfte motorradfreundliche Unterkünfte entlang der Strecke.

Distanz
142,5 km
Höchster Punkt
75 m
Höhenmeter
542 m
Beste Monate
Mai–Sep

Die Route

Das hier ist keine Heizerstrecke, sondern eine Tour zum Genießen. 143 km auf kleinen D-Straßen verbinden nacheinander alle fünf D-Day-Strände - Utah, Omaha, Gold, Juno, Sword - sowie die Pointe du Hoc, die Batterie von Longues-sur-Mer, die Pegasus Bridge und den amerikanischen Soldatenfriedhof bei Colleville. Reine Fahrzeit wären knapp fünf Stunden. Geplant ist dafür jedoch ein ganzer Tag.

Die Marker zeigen motorradfreundliche Unterkünfte, die von anderen Fahrern geprüft wurden. Bayeux bietet sich auf halber Strecke als perfekter Stützpunkt an, aber auch an beiden Küstenabschnitten gibt es ruhige Alternativen.

Route line Start / finish Highest point

1 verified stay within 30 km of the route. Click a stay pin to see details. Know one that should be here?

GPX herunterladen (46 KB)

Funktioniert mit Garmin, TomTom, BMW Navigator, Calimoto, Kurviger, komoot, MyRouteApp. Als Track importieren, um exakt unserer Linie zu folgen. Straßendaten von OpenStreetMap (ODbL), Höhendaten von SRTM.

Track oder Route, so lädst du das in dein GPS

Was du herunterlädst, ist ein GPX Track, eine dichte, auf die Straße gesnappte Spur der exakten Linie mit Höhe an jedem Punkt. Es ist keine GPX Route (eine kurze Liste von Wegpunkten, zwischen denen dein Gerät neu plant). Tracks bewahren unsere Straßenwahl, Routen lassen das Gerät selbst entscheiden und schicken dich schnell auf eine langweilige Autobahn.

So nutzt du es auf deinem Navi:

  • BMW Navigator / Garmin Zumo / zumo XT: als Track importieren, dann Convert to Route (oder Trip Planner, neue Tour aus dem Track), wenn du Abbiegehinweise willst. Recalculation ausgeschaltet lassen, damit es auf unserer Linie bleibt.
  • TomTom Rider: GPX in MyDrive importieren, es lädt als Track oder Reiseroute. Follow the exact route aktivieren, damit nicht neu geplant wird.
  • Calimoto: GPX öffnen und Import as tour wählen, Calimoto folgt der Tracklinie.
  • Kurviger / komoot / MyRouteApp: GPX öffnen und Import as track wählen, um die Straßenwahl zu behalten. Import as route nur, wenn die App für dein Motorradprofil neu planen soll.
  • Google Maps / Apple Maps: lesen kein GPX. Nutze die Karte auf dieser Seite oder importiere die Datei zuerst in eine GPX fähige App.

Faustregel: fragt dein Gerät "Track oder Route?", wähle Track für unsere exakte Linie, Route nur, wenn das Gerät neu planen soll.

Höhenprofil

Von ~-1 m am Fuß bis 75 m oben, 542 m Gesamtanstieg auf der ganzen Route.

75 m37 m-1 m0 km71 km142,5 km

Du startest in Sainte-Mère-Église (wo noch immer der Fallschirm am Kirchturm hängt), fährst hinunter zum Utah Beach und folgst dann der D514 gen Osten bis zur Pegasus Bridge. Eine flache, offene Küstenstraße - Dünen auf der einen Seite, typisch normannisches Heckenland auf der anderen. Fahrtechnisch entspannt, emotional tiefgreifend.

Jeder Kilometer lädt zum Anhalten ein: die von Bombenkratern überzogenen Klippen der Pointe du Hoc, Omaha Beach mit den verrosteten Teilen des Mulberry-Hafens bei Ebbe, Arromanches und die im Meer liegenden Beton-Senkkästen, das Juno-Museum in Courseulles, der Leuchtturm von Ouistreham und schließlich die Pegasus-Gleiter auf ihren Betonmarkierungen exakt dort, wo sie am 6. Juni 1944 um 00:16 Uhr landeten.

Die Strecke, ehrlich gesagt

Diese Tour fährt man nicht wegen der Kurven. Es gibt keine Pässe, keine Serpentinen und keine weiten Panorama-Bergblicke. Was diese Strecke bietet, ist Geschichte pur - fünf Landungsabschnitte hintereinander, Kilometer für Kilometer auf einer einfachen Küstenstraße, genau wie vor 80 Jahren. Fahr langsam, halte oft an und nimm dir den ganzen Tag Zeit.

Außer im Hochsommer rund um Arromanches und Omaha Beach sowie um den Jahrestag am 6. Juni, wenn sich die gesamte Küste füllt, ist der Verkehr gering. Ansonsten fährt sich die D514 zügig, entspannt und angenehm frei.

Beste Reisezeit

Mai und September sind ideal - lange Tage, milde Temperaturen und ruhigere Museen. Im Hochsommer (Juli–August) klappt die Tour ebenfalls gut, allerdings wird es an den Gedenkstätten ab 11:00 Uhr voll. Die Feierlichkeiten rund um den 6. Juni sind spektakulär, aber Hotels sind meist ein Jahr im Voraus ausgebucht.

Im Winter ist die Strecke fahrbar, aber grau und nass. Die meisten kleineren Museen haben von November bis März geschlossen. Die großen Häuser (Mémorial de Caen, Wandteppich von Bayeux, Utah Beach Museum) sind jedoch ganzjährig geöffnet.

Essen & Pausen

Bayeux eignet sich perfekt für die Mittagspause oder eine Übernachtung - über die Umgehungsstraße D6 liegt der Ort nur 10 Minuten abseits der Route zwischen Omaha und Gold Beach. Für eine Kaffeepause: Das Besucherzentrum am amerikanischen Soldatenfriedhof in Colleville ist ruhig und der Eintritt frei. Arromanches bietet ein halbes Dutzend Cafés an der Promenade, und der Fischmarkt in Ouistreham am Ziel ist fantastisch, wenn man am Wochenendmorgen dort ankommt.

Tanken & Logistik

Tankmöglichkeiten gibt es in Sainte-Mère-Église, Bayeux, Courseulles und Caen, dazwischen eher wenig. Die Parkplätze an den Museen sind durchweg motorradfreundlich - jede größere Gedenkstätte hat ausgewiesene Motorrad-Stellplätze, meist direkt am Eingang.

Wenn du mit der Fähre von Portsmouth nach Ouistreham anreist, fährst du die Route am besten von Ost nach West (Sword → Utah). Nach dem Von-Bord-Gehen bist du in unter 20 Minuten an der Pegasus Bridge.

Was du unterwegs sehen solltest

  • Sainte-Mère-Église - Die Stadt, in der sich John Steeles Fallschirm in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni am Kirchturm verfing. Airborne Museum am Kirchplatz.
  • Utah Beach - Der westlichste Landungsabschnitt. Kleines Museum direkt in den Dünen mit einer originalen B-26 Marauder in der Halle.
  • Pointe du Hoc - Die von Kratern übersäte Steilküste, die US-Ranger unter Beschuss erklommen. Die originalen Bunker sind unverändert erhalten.
  • Omaha Beach & Colleville cemetery - Der blutigste Strandabschnitt und der amerikanische Soldatenfriedhof oberhalb der Klippen. Eintritt frei, ergreifend und absolut sehenswert.
  • Arromanches - Gold Beach. Beton-Senkkästen des Mulberry-Hafens liegen noch immer sichtbar in der Bucht. Cinéma Circulaire oben auf der Klippe.
  • Juno Beach Centre, Courseulles - Das kanadische Museum. Hervorragend gestaltet und etwas ruhiger als die US-Gedenkstätten.
  • Pegasus Bridge - Die Originalbrücke (heute 100 m versetzt auf dem Museumsgelände) und drei Betonmarkierungen an den Stellen, an denen die Lastensegler am 6. Juni um 00:16 Uhr landeten.

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