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Olymp & Meteora (Rundtour Litochoro → Elassona → Meteora → Trikala)

Zwei der größten Highlights Griechenlands an einem Wochenende: Der Olymp und die Meteora-Klöster, verbunden in einer 397 km langen Rundtour durch Thessalien. Von Litochoro am Fuße des Olymps geht es über den Petra-Pass nach Elassona, westlich über Deskati nach Meteora und zurück über Trikala und Larissa. Die komplette Route gibt es auf der Karte, als GPX-Download und mit von Motorradfahrern geprüften Unterkünften rund um Litochoro und Kalambaka.

Distanz
397,4 km
Höchster Punkt
1.305 m
Höhenmeter
6.377 m
Beste Monate
Apr.–Okt.

Die Route

Die Runde beginnt und endet in Litochoro am Fuße des Olymps (2.918 m). Die Route führt südlich nach Dion, über Petra und den Kokkinopilos-Pass an der Westflanke des Olymps und schließlich über das Plateau nach Elassona. Weiter geht es westwärts über Deskati nach Kastraki und auf die Panoramastraße der Meteora-Klöster oberhalb von Kalambaka. Die Rückfahrt verläuft über Trikala, Farkadona und Larissa zurück nach Litochoro. Die Pins zeigen von Motorradfahrern getestete Unterkünfte.

Route line Start / finish Highest point

1 verified stay within 30 km of the route. Click a stay pin to see details. Know one that should be here?

GPX herunterladen (92 KB)

Funktioniert mit Garmin, TomTom, BMW Navigator, Calimoto, Kurviger, komoot, MyRouteApp. Als Track importieren, um exakt unserer Linie zu folgen. Straßendaten von OpenStreetMap (ODbL), Höhendaten von SRTM.

Track oder Route, so lädst du das in dein GPS

Was du herunterlädst, ist ein GPX Track, eine dichte, auf die Straße gesnappte Spur der exakten Linie mit Höhe an jedem Punkt. Es ist keine GPX Route (eine kurze Liste von Wegpunkten, zwischen denen dein Gerät neu plant). Tracks bewahren unsere Straßenwahl, Routen lassen das Gerät selbst entscheiden und schicken dich schnell auf eine langweilige Autobahn.

So nutzt du es auf deinem Navi:

  • BMW Navigator / Garmin Zumo / zumo XT: als Track importieren, dann Convert to Route (oder Trip Planner, neue Tour aus dem Track), wenn du Abbiegehinweise willst. Recalculation ausgeschaltet lassen, damit es auf unserer Linie bleibt.
  • TomTom Rider: GPX in MyDrive importieren, es lädt als Track oder Reiseroute. Follow the exact route aktivieren, damit nicht neu geplant wird.
  • Calimoto: GPX öffnen und Import as tour wählen, Calimoto folgt der Tracklinie.
  • Kurviger / komoot / MyRouteApp: GPX öffnen und Import as track wählen, um die Straßenwahl zu behalten. Import as route nur, wenn die App für dein Motorradprofil neu planen soll.
  • Google Maps / Apple Maps: lesen kein GPX. Nutze die Karte auf dieser Seite oder importiere die Datei zuerst in eine GPX fähige App.

Faustregel: fragt dein Gerät "Track oder Route?", wähle Track für unsere exakte Linie, Route nur, wenn das Gerät neu planen soll.

Höhenprofil

Von ~0 m am Fuß bis 1.305 m oben, 6.377 m Gesamtanstieg auf der ganzen Route.

1.305 m653 m0 m0 km199 km397,4 km

Diese Runde plant man am besten als Zweitagestour mit einer Übernachtung in Kalambaka, um die Meteora-Klöster im besten Morgenlicht zu erleben. Eine Eintagestour ist zwar theoretisch möglich (397 km auf griechischen Gebirgsstraßen sind ein strammes Tagesprogramm, aber machbar), allerdings erreicht man Meteora dann um die Mittagszeit, wenn es heiß, voll und dunstig ist. Der ideale Ablauf: Nach dem Frühstück in Litochoro starten, morgens die Westflanke des Olymps und den Abschnitt bis Elassona fahren, Mittagspause in Deskati, am Nachmittag in Kalambaka ankommen, die Klöster am nächsten Morgen um 08:00 Uhr vor den Reisebussen besichtigen und über Trikala zurückfahren.

Das absolute Highlight der Tour ist die Klosterstraße oberhalb von Kalambaka. Sechs Kilometer voller Serpentinen schrauben sich vom Ort hinauf auf das Plateau, wo sechs der ursprünglich 24 Klöster auf steil aufragenden Sandsteinfelsen thronen. Die Straße schlängelt sich direkt zwischen ihnen hindurch; hinter jeder Kurve öffnet sich ein neues Panorama vor dem Himmel. Fahren Sie diese Strecke am frühen Morgen oder in der Stunde vor Sonnenuntergang, wenn das Licht den Sandstein golden färbt.

Klartext zu den Straßenverhältnissen

Der Asphalt in Thessalien ist grundsätzlich gut. Die Hauptverbindungen dieser Runde (E75 um Larissa, die Nationalstraße EO nach Kalambaka, EO Elassona → Deskati) sind gut ausgebaute Straßen auf europäischem Niveau. Die Bergabschnitte (Petra → Kokkinopilos an der Westseite des Olymps sowie die Abfahrt Deskati → Kastraki) sind stellenweise enger und rauer, aber völlig problemlos zu fahren. Die Klosterstraße selbst ist das fahrerische Highlight - schmal, mit gutem Grip, verlangt aber volle Konzentration, weil die spektakuläre Aussicht ständig ablenkt.

Der Verkehr rund um Meteora ist der einzige Wermutstropfen. Die Region gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Griechenlands und zieht jährlich 2,5 Millionen Besucher an - die meisten reisen zwischen 10:00 und 15:00 Uhr mit Reisebussen an. Wer in Kalambaka übernachtet und um 08:00 Uhr auf der Klosterstraße unterwegs ist, hat die Serpentinen noch fast für sich allein. Die Besichtigung der Klöster (Megalo Meteoro, Varlaam, Roussanou) legt man am besten auf den späteren Vormittag nach der Öffnung. Ab 11:00 Uhr schleicht der Verkehr nur noch im Kolonnentempo.

Der perfekte Stützpunkt

Litochoro bietet sich als Start- und Endpunkt an - ein charmantes Bergdorf am Fuße des Olymps, nur 15 Minuten von der E75 entfernt. Es gibt zahlreiche motorradfreundliche Pensionen und den Einstieg zur Enipeas-Schlucht für einen Ruhetag ohne Motorrad. Die besten Cafés der Region liegen direkt am Hauptplatz.

Kalambaka (oder der ruhigere Nachbarort Kastraki) ist der ideale Ort für die Zwischenübernachtung an den Meteora-Felsen. Sonnenauf- und -untergang an den Felsnadeln sind das absolute Highlight, und beides erlebt man nur bei einer Übernachtung vor Ort. Kastraki ist stimmungsvoller, ruhiger und liegt 5 Minuten näher an der Panoramastraße; Kalambaka bietet dafür die größere Auswahl an Unterkünften in allen Preisklassen.

Trikala eignet sich hervorragend als Zwischenstopp, wenn man die Tour entspannter angehen möchte. Die thessalische Stadt besitzt das am besten erhaltene osmanische Viertel des Landes und eine hervorragende Gastronomie.

Wetter, Saison & Ausrüstung

Die Sommer in Thessalien sind heiß. Im Juli und August klettert das Thermometer in der Ebene um Larissa oft auf 40 °C. In den Bergen ist es zwar 8 bis 10 °C kühler, dennoch sollte man sonnige Streckenabschnitte in die kühleren Morgenstunden verlegen. Die beste Reisezeit ist von April bis Juni sowie von September bis Oktober - angenehm warme Tage, kühle Nächte und freie Straßen an den Klöstern.

Die hochgelegenen Abschnitte am Olymp (Petra-Pass, Kokkinopilos) liegen auf 1.100 bis 1.300 m Höhe. Hier kann es im Juli und August nachmittags zu Wärmegewittern kommen. Wer beim Mittagessen in Elassona den Himmel über dem Massiv im Blick behält, kann bei aufziehenden Wolken alternativ die Route über die Hochebene (via Servia) statt der Passstraße wählen.

Tankstellen: In Litochoro, Elassona, Kalambaka und Trikala gibt es reichlich Tankstellen. Auf den Bergstrecken zwischen Petra und Elassona sowie zwischen Elassona und Deskati gibt es keine Zapfsäulen. Der Mobilfunkempfang ist auf der gesamten Strecke gut.

Tipps für den Zwischenstopp

Die sechs aktiven Meteora-Klöster sind das Hauptziel: Megalo Meteoro (das größte und am meisten besuchte), Varlaam (das zweitgrößte, etwas ruhiger), Roussanou (spektakulär auf einem Felsgrat gelegen), Agia Triada (bekannt aus dem James-Bond-Film), Agios Stefanos und Agios Nikolaos. Der Eintritt kostet jeweils 3 € (Dauer ca. 30–45 Min. pro Kloster). Jedes Kloster hat an einem anderen Wochentag Ruhetag - vorher informieren. Angemessene Kleidung ist Pflicht.

Eine Wanderung durch die Enipeas-Schlucht ab Litochoro ist ideal für einen fahrfreien Tag - etwa 45 Minuten pro Strecke durch die untere Schlucht des Olymps bis nach Prionia. Die komplette Besteigung des Olymp-Gipfels ist eine Zweitagestour und erfordert alpine Ausrüstung.

Der alte Basar von Trikala sowie die byzantinische Felsbrücke bei Kastraki sind perfekte Ziele für einen entspannten Abend auf der Tour.

Was du unterwegs sehen solltest

  • Litochoro - Bergdorf am Fuße des Olymps mit Pensionen, Tavernen und dem Einstieg zur Enipeas-Schlucht. Der ideale Start- und Endpunkt der Runde.
  • Dion - Antike makedonische Heiligtumsstätte am Fuße des Olymps. Schöne archäologische Ausgrabungsstätte für einen 45-minütigen Zwischenstopp.
  • Kokkinopilos - Höchstgelegenes Dorf der Tour auf 1.150 m an der Westflanke des Olymps. Perfekter Kaffeestopp mit Panoramablick über Thessalien.
  • Elassona - Thessalische Kleinstadt mit einem byzantinischen Kloster auf der Bergkuppe. Perfekt für die Mittagspause auf der Hälfte der Strecke.
  • Kastraki - Dorf direkt unterhalb der Meteora-Felsen, ruhiger als Kalambaka. Stimmungsvoller Ort zum Übernachten und nur 5 Minuten zur Panoramastraße.
  • Meteora-Klöster - Sechs aktive Klöster auf steilen Sandsteinfelsen. Am frühen Morgen besichtigen, um den Reisebussen zu entgehen. Eintritt 3 € pro Kloster, unterschiedliche Ruhetage.
  • Kalambaka - Stadt unterhalb von Meteora mit der größten Auswahl an Unterkünften. Toller Blick auf die Felsnadeln im Abendlicht vom nördlichen Ortsrand.
  • Trikala - Thessalische Stadt mit gut erhaltenem osmanischen Viertel und erstklassiger Gastronomie. Option für eine gemütliche Zwischenübernachtung.

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