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Transalpina (DN67C, Sebeș → Novaci)

Die höchste Passstraße Rumäniens: 180 Kilometer von Sebeș in Siebenbürgen durch das Parâng-Gebirge über den 2.145 m hohen Pasul Urdele hinab nach Novaci in der Oltenie. Die Transalpina ist ruhiger, höher und für viele Motorradfahrer schöner zu fahren als die Transfăgărășan. Komplette Route auf der Karte, GPX-Track für dein Navi und motorradfreundliche Unterkünfte an beiden Enden.

Distanz
183,3 km
Höchster Punkt
2.128 m
Höhenmeter
3.983 m
Beste Monate
Juni–Okt.

Die Route

Die DN67C verläuft von Nord nach Süd: von Sebeș über Șugag, vorbei am Oașa-Stausee hinauf nach Obârșia Lotrului, weiter über den 2.145 m hohen Pasul Urdele - den höchsten asphaltierten Punkt einer öffentlichen Straße in Rumänien - und schließlich hinab durch das Skidorf Rânca nach Novaci. Die Pins auf der Karte zeigen motorradfreundliche Unterkünfte, die von anderen Bikern getestet wurden.

Route line Start / finish Highest point

1 verified stay within 30 km of the route. Click a stay pin to see details. Know one that should be here?

GPX herunterladen (55 KB)

Funktioniert mit Garmin, TomTom, BMW Navigator, Calimoto, Kurviger, komoot, MyRouteApp. Als Track importieren, um exakt unserer Linie zu folgen. Straßendaten von OpenStreetMap (ODbL), Höhendaten von SRTM.

Track oder Route, so lädst du das in dein GPS

Was du herunterlädst, ist ein GPX Track, eine dichte, auf die Straße gesnappte Spur der exakten Linie mit Höhe an jedem Punkt. Es ist keine GPX Route (eine kurze Liste von Wegpunkten, zwischen denen dein Gerät neu plant). Tracks bewahren unsere Straßenwahl, Routen lassen das Gerät selbst entscheiden und schicken dich schnell auf eine langweilige Autobahn.

So nutzt du es auf deinem Navi:

  • BMW Navigator / Garmin Zumo / zumo XT: als Track importieren, dann Convert to Route (oder Trip Planner, neue Tour aus dem Track), wenn du Abbiegehinweise willst. Recalculation ausgeschaltet lassen, damit es auf unserer Linie bleibt.
  • TomTom Rider: GPX in MyDrive importieren, es lädt als Track oder Reiseroute. Follow the exact route aktivieren, damit nicht neu geplant wird.
  • Calimoto: GPX öffnen und Import as tour wählen, Calimoto folgt der Tracklinie.
  • Kurviger / komoot / MyRouteApp: GPX öffnen und Import as track wählen, um die Straßenwahl zu behalten. Import as route nur, wenn die App für dein Motorradprofil neu planen soll.
  • Google Maps / Apple Maps: lesen kein GPX. Nutze die Karte auf dieser Seite oder importiere die Datei zuerst in eine GPX fähige App.

Faustregel: fragt dein Gerät "Track oder Route?", wähle Track für unsere exakte Linie, Route nur, wenn das Gerät neu planen soll.

Höhenprofil

Von ~251 m am Fuß bis 2.128 m oben, 3.983 m Gesamtanstieg auf der ganzen Route.

2.128 m1.190 m251 m0 km92 km183,3 km

Die Transalpina ist das, was die Transfăgărășan wäre, wenn sie 500 Meter höher, 60 Kilometer länger und früher im Jahr geöffnet wäre. Die Strecke ist eine ausgewachsene Tagestour. Da es auf dem Berg außer im kleinen Skidorf Rânca nah an der Passhöhe keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt, wählen die meisten Motorradfahrer Sebeș oder Sibiu am einen Ende sowie Târgu Jiu oder Rânca am anderen als Basis.

Noch ist sie etwas weniger bekannt als die Transfăgărășan, was bedeutet: weniger Verkehr und flüssigeres Fahren. Da sich die fantastischen Kurven jedoch schnell herumsprechen, solltest du die Strecke in den nächsten Jahren unter die Räder nehmen, solange sie noch die ruhigere der beiden großen rumänischen Passstraßen ist.

Der Straßenverlauf und Zustand

Die Transalpina unterteilt sich in drei Abschnitte. Der nördliche Teil (Sebeș → Oașa) führt sanft ansteigend durch dichte Wälder entlang des Flusslaufs der Sebeș. Der mittlere Abschnitt (Oașa → Pasul Urdele) ist das absolute Highlight: offenes alpenländisches Terrain, übersichtliche Kurven und eine Passstraße, die sich weit über die Baumgrenze schraubt. Der Südabschnitt (Rânca → Novaci) bietet das schnellste Geläuf mit weiten Radien und spürbarem Höhenverlust.

Der Asphalt ist nach rumänischen Verhältnissen richtig gut. Die Straße wurde 2012 umfassend saniert und wird seitdem instand gehalten. Keine tiefen Schlaglöcher und die Kurven weisen meist eine vernünftige Neigung auf. Bedenke aber, dass du dich auf über 2.000 Metern Höhe bewegst und Schäfer im Hochsommer ihre Herden direkt über den Asphalt treiben. Schaf- und Rinderherden oder Pferdefuhrwerke sind keine Seltenheit. Passe dein Tempo den lokalen Gegebenheiten an.

Welcher Ort sich als Basis eignet

Sebeș im Norden ist klein und liegt nur 20 Minuten vom Beginn der eigentlichen Steigung entfernt. Sibiu (35 km nordöstlich) ist die reizvollere Basis mit einer wunderschönen UNESCO-Altstadt, hervorragender Gastronomie und dem perfekten Ausgangspunkt, wenn du auch die Transfăgărășan mitnehmen willst. Târgu Jiu im Süden ist größer und bietet viele Unterkünfte, liegt aber 50 km weiter vom Pass entfernt.

Rânca ist die alpine Option: Ein kleines Skidorf auf 1.600 m Höhe, nur 15 Minuten unterhalb des Pasul Urdele. Die Unterkünfte sind einfach, aber wer hier übernachtet, kann zum Sonnenaufgang direkt auf der Passhöhe stehen. Erfahrene Tourenfahrer empfehlen meist, einmal in Rânca zu übernachten und beim nächsten Mal Sibiu zu wählen, um die Route direkt mit der Transfăgărășan zu kombinieren.

Wetter, Sperrungen und Ausrüstung

Die Transalpina ist in der Regel von Juni bis Oktober befahrbar, je nach Schneelage. Die Passstraße verläuft über längere Strecken oberhalb von 2.000 Metern und ist dem Wetter von beiden Bergflanken ausgesetzt. Die Temperaturen liegen oft 10–15 °C unter denen im Tal, und im Juli sowie August entladen sich nachmittags häufig Gewitter. Fahre den Gipfelbereich am besten vormittags an und verlasse die Passhöhe an gewitterträchtigen Tagen spätestens gegen 14 Uhr.

Tanken: Die letzten Tankstellen vor dem Pass befinden sich in Șugag im Norden und in Novaci im Süden. Dazwischen gibt es keinen Treibstoff. Der Mobilfunkempfang ist oberhalb von Oașa lückenhaft, lade dir also unbedingt Offline-Karten auf dein Navi oder Smartphone.

Was du unterwegs sehen solltest

  • Oașa-Stausee - Stausee auf halber Höhe des Nordaufstiegs. Kleiner Parkplatz, Fußgängerbrücken und im Sommer ein Kaffee-Stand.
  • Obârșia Lotrului - T-Kreuzung, an der die DN67C auf die Straße nach Voineasa trifft. Das Restaurant hier bietet sich ideal für die Mittagspause an.
  • Pasul Urdele (2.145 m) - Die Passhöhe. Passschild, kleine Haltebucht und der höchste asphaltierte Punkt Rumäniens. Foto machen, einen Schluck Kaffee trinken und weiter geht's.
  • Rânca (1.600 m) - Skidorf an der Südseite, 15 Minuten unterhalb des Passes. Die einzige Übernachtungsmöglichkeit direkt am Berg.
  • Novaci - Das südliche Ende der Passstraße. Kleine Marktstadt mit Tankstellen, Verpflegung und Anschluss an die DN67 nach Târgu Jiu.

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